Schon von der Stadt aus hat man einen genialen Blick auf den Vulkan Villrica, das macht Lust auf mehr :)
Am ersten Tag sind wir zu dem Wasserfall "El Claro" gelaufen. Normalerweise macht man das mit einem geführten Reitausflug, aber ich habe es bevorzugt meine eigenen Beine zu benutzen. So hatten wir auch viel mehr Zeit am Wasserfall selber und mussten nicht nach 20 Minuten wieder weiter wie die geführten Touren.
Am zweiten Tag haben wir den Vulkan Villarica bestiegen. Laut Reiseführer geht das nur mit geführter Tour ist aber quatsch, da auch Leute ohne Tour hoch sind. War aber trotzdem besser so, wenn man den Vulkan nicht kennt und nicht das ganze Equipment dabei hat. Da sich alle anderen auch die Klamotten geben lassen haben sind wir in Einheitsgelb marschiert.
Ich war ausser den Guides der einzige der auf seine eigenen Klamotten vertraut hat. Ich musste ja mal meine neuen Anschaffungen ausprobieren. Haben sich auch super bewährt. Wenn man den Horizont anschaut dann erkennt man auch dass es doch etwas steiler war als auf dem Foto zu vermuten.
Ich war ausser den Guides der einzige der auf seine eigenen Klamotten vertraut hat. Ich musste ja mal meine neuen Anschaffungen ausprobieren. Haben sich auch super bewährt. Wenn man den Horizont anschaut dann erkennt man auch dass es doch etwas steiler war als auf dem Foto zu vermuten.
Nach ca. 5 Stunden Aufstieg dann die Siegerpose:
Der Abstieg war wesentlich schneller, da gab es einen speziellen Schutz für den Hintern und dann ging es in diesen "Bobbahnen" wieder ins Tal:
Spät abends ging es dann noch zur Entspannung in die Thermen Los Pozones. Herrliche natürliche Thermen aus Fels, (Kiesel-)Steinen, Holz etc. Soetwas gibt es bei uns gar nicht mehr, oder? Die Thermen die ich von zuhause kenne sind alle gefließt wie jedes beliebige Schwimmbecken nur dass man halt nicht schwimmen kann. Fotos gibt es davon leider nicht :(
Am nächsten Tag ging es auf in den Nationalpark Huerquehue, ein Name den ich selbst nach 100 Versuchen noch nicht korrekt aussprechen kann. Die "Standardtour" geht zu 3 Bergseen (3 Lagos) und wieder zurück zum Eingang. Wir wollten aber unbedingt weitergehen, den Park durchqueren bis man zu den Thermen San Sebastian kommt. Da der Weg im Winter zugeschneit ist hatte ich mich vorab informiert. Die Thermenbetreiber haben mir gesagt dass der Weg passierbar ist, die Parkranger der CONAF nach 2 Anrufen und viel Nachfragen haben aber immer wieder beteuert dass der Weg nicht passierbar sei da dort noch sehr viel Schnee liegt. Da ich schon gelesen hatte dass die manchmal übertreiben haben wir es trotzdem gewagt und sind ohne Erlaubnis los. Ganz ehrlich, es lag Schnee. In einem Waldstück am Pass mussten wir geschätzte 3 Meter über 10cm sulzigen Schnee gehen. *gg* Der Weg war also perfekt begehbar. Diese Auskunft war eine pure Frechheit! Normalweise macht man den Weg in zwei Tagen, was aber nicht notwendig ist. Wir haben es bei sehr gemütlichem Gehtempo und Pausen in 8,5 Stunden an einem Tag vom Parkeingang bis zu den Thermen geschafft. Der Park ist wunderschön und so entstanden Postkartenwürdige Fotos wie diese:
Die Thermen waren noch genialer als die ersten da weit weniger touristisch. Der Campingplatz samt Thermennutzung hat uns ca. 5€ / Person gekostet. Es gab ein großes Becken, eines direkt am Fluss und einige "individuales" also quasi große Badewannen:
Am nächsten Tag mussten wir zurück nach Pucon, da es dort keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt gab es 3 Möglichkeiten:

Spät abends ging es dann noch zur Entspannung in die Thermen Los Pozones. Herrliche natürliche Thermen aus Fels, (Kiesel-)Steinen, Holz etc. Soetwas gibt es bei uns gar nicht mehr, oder? Die Thermen die ich von zuhause kenne sind alle gefließt wie jedes beliebige Schwimmbecken nur dass man halt nicht schwimmen kann. Fotos gibt es davon leider nicht :(
Am nächsten Tag ging es auf in den Nationalpark Huerquehue, ein Name den ich selbst nach 100 Versuchen noch nicht korrekt aussprechen kann. Die "Standardtour" geht zu 3 Bergseen (3 Lagos) und wieder zurück zum Eingang. Wir wollten aber unbedingt weitergehen, den Park durchqueren bis man zu den Thermen San Sebastian kommt. Da der Weg im Winter zugeschneit ist hatte ich mich vorab informiert. Die Thermenbetreiber haben mir gesagt dass der Weg passierbar ist, die Parkranger der CONAF nach 2 Anrufen und viel Nachfragen haben aber immer wieder beteuert dass der Weg nicht passierbar sei da dort noch sehr viel Schnee liegt. Da ich schon gelesen hatte dass die manchmal übertreiben haben wir es trotzdem gewagt und sind ohne Erlaubnis los. Ganz ehrlich, es lag Schnee. In einem Waldstück am Pass mussten wir geschätzte 3 Meter über 10cm sulzigen Schnee gehen. *gg* Der Weg war also perfekt begehbar. Diese Auskunft war eine pure Frechheit! Normalweise macht man den Weg in zwei Tagen, was aber nicht notwendig ist. Wir haben es bei sehr gemütlichem Gehtempo und Pausen in 8,5 Stunden an einem Tag vom Parkeingang bis zu den Thermen geschafft. Der Park ist wunderschön und so entstanden Postkartenwürdige Fotos wie diese:
Die Thermen waren noch genialer als die ersten da weit weniger touristisch. Der Campingplatz samt Thermennutzung hat uns ca. 5€ / Person gekostet. Es gab ein großes Becken, eines direkt am Fluss und einige "individuales" also quasi große Badewannen:
Am nächsten Tag mussten wir zurück nach Pucon, da es dort keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt gab es 3 Möglichkeiten:
- Mitfahrgelegenheit bei anderen Thermenbesuchern. (Ging nicht da keiner nach Pucon fuhr)
- 8,5 Stunden durch den Park zurück zum Eingang oder
- angeblich 20km bis zum nächsten Dorf mit Busverbindung
Die war ewig lang und ebenfalls sehr sehr hoch! Nochdazu wacklig ohne Ende und für max. 4 Personen "zugelassen". Zurück in Pucon haben wir dann zum 3. Mal an diesem Wochenende gegrillt und ich bin auf zum Bus nach Santiago. Auf dem Weg gab es noch einen Abschließenden Sonnenuntergang zu bewundern:

Zurück in Santiago habe ich ersteinmal ein riesiges Herpes auf der Lippe bekommen. Das kommt wohl von 4 anstrengenden Tagen, sehr viel Sonne, kalten Nächten in einem schlechten Schlafsack usw.
Obwohl es dieses Wochenende auch Nachts nicht wirklich kalt war (sicher >= +5°) hat es mich trotz zusätzlicher Kleidung gefroren. Das hat mich erzittern lassen bei dem Gedanken an Patagonien im Dezember. Folglich habe ich mir gestern einen neuen Daunen-Schlafsack angeschafft. Geniales Teil! ca. 1kg Gewicht, sehr klein und hat die "Komfortzone" bis -9°. Da Daunen schlecht waschbar sind habe ich mir noch einen 130g Innenschlafsack aus Seide gekauft um den Schlafsack zu schonen. Zusätzlich macht der auch noch ein paar Grad gut. (Angeblich 5°C mehr) War nicht ganz billig aber immerhin 33% günstiger als in Deutschland.
Heute Abend geht es nun per Flugzeug auf in die Wüsten des Nordens nach San Pedro de Atacama. Meine Zeit in Santiago ist nun wirklich so gut wie vorbei. Nächste Woche bin ich meine letzten 3 Tage in Santiago :-/ Schade eigentlich.
Obwohl es dieses Wochenende auch Nachts nicht wirklich kalt war (sicher >= +5°) hat es mich trotz zusätzlicher Kleidung gefroren. Das hat mich erzittern lassen bei dem Gedanken an Patagonien im Dezember. Folglich habe ich mir gestern einen neuen Daunen-Schlafsack angeschafft. Geniales Teil! ca. 1kg Gewicht, sehr klein und hat die "Komfortzone" bis -9°. Da Daunen schlecht waschbar sind habe ich mir noch einen 130g Innenschlafsack aus Seide gekauft um den Schlafsack zu schonen. Zusätzlich macht der auch noch ein paar Grad gut. (Angeblich 5°C mehr) War nicht ganz billig aber immerhin 33% günstiger als in Deutschland.
Heute Abend geht es nun per Flugzeug auf in die Wüsten des Nordens nach San Pedro de Atacama. Meine Zeit in Santiago ist nun wirklich so gut wie vorbei. Nächste Woche bin ich meine letzten 3 Tage in Santiago :-/ Schade eigentlich.
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